2.Männer

Trainer: Steffen Seeber

Co-Trainer: Thomas Schröder

Trainingszeiten:

Di: 20:00-22:00 Uhr Ajax-Arena

Do: 20:00-22:00 Uhr Ajax-Arena

06.03.2020, Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 III – KSV Ajax II 27:26

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

Yessss….! Freitag! Wochenende, Couch, Getränk der Wahl… ach so, da war ja noch was. Aufgrund der Bitte der Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 III hatte man sich schon vor geraumer Zeit auf eine Spielverlegung eingelassen. Wir waren also am Freitagabend um 20.15 Uhr auf eine Runde Parkplatzsuche mit anschließendem Handballspiel verabredet. Auf Grundlage des Spielorts und der Tabellensituation sollte man meinen, dass sich das erste Unterfangen eventuell schwieriger gestalten könnte als das zweite. Aber der Blick auf die letzten Ergebnisse des Gegners zeigte, dass die altbekannte Wundertüte Blau-Weiß von krachenden Klatschen bis hin zu Unentschieden gegen deutlich stärker einzuschätzende Gegner alles im Repertoire hat. Zumal man sich bei dieser Breite des Kaders nie ganz sicher sein kann, ob man nicht eher gegen BW I-II-III-IV-Ü32 aufläuft. Im Pokal waren wir jedenfalls denkbar knapp gegen genau diese Mannschaft ausgeschieden, die damals allerdings wieder gänzlich anders zusammengesetzt war, als sie sich jetzt in der Liga zeigt. Zusammengefasst: Gegen BW kann man sich schlecht vorbereiten und man sollte immer sein Bestes geben, sonst kommt man unter die Räder. Es sollte ein spannendes Spiel werden…

Die erste Halbzeit begann schon äußerst ausgeglichen. Die Hausherren legten mit zwei Toren vor, wir zogen nach. Dann gingen wir mehrfach mit Einem in Führung, BW glich aus. Ein schnelles Spiel kombiniert mit schönen Einzelaktionen brachte immer wieder Erfolge, insbesondere Püppi machte hier sehr effizient drei seiner vier Tore in nur drei Minuten. Andererseits bekamen wir gerade die Außenspieler nur schlecht in den Griff und kassierten hier doch zu viele unnötige Treffer. Im Endeffekt war dann auch der gegnerische Rechtsaußen Topscorer der Partie mit 9 Treffern! Trotzdem konnten wir uns zur Halbzeit mit drei Toren ein wenig absetzen (13:16).
Die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte waren wieder recht ausgeglichen, aber für die wenigen Zuschauer sicher ziemlich spannend! (Die Tribüne war übrigens extrem spärlich besetzt; wir bekamen jedenfalls fast alle unsere Fans auch auf dem Spielprotokoll unter! Das lag vermutlich daran, dass die sonst immer herbeiströmenden Massen bei ihrer Freitagsabendplanung - zumal an einem Pokalwochenende – schlicht übersehen hatten, dass dieses wichtige Match anstand.) Wir ließen in dieser Phase zwar den Ausgleich zum 16:16 zu, stellten aber postwendend den alten Abstand von drei Toren wieder her.

Dann kam es irgendwie zum Bruch im Spiel. Über die Gründe hierfür gibt es sicher verschiedene Ansichten und ich befürchte, dass sich hier alle Beteiligten nicht werden einigen können… möglicherweise ein Henne-Ei-Dilemma. Wer mehr dazu wissen will: ich bin mir sicher, jeder der Beteiligten hat hierzu reichlich etwas zu sagen. Hatte es vorher lediglich eine Zeitstrafe in 40 Minuten gegeben, wurde es nun teilweise ziemlich leer auf dem Platz. Top-Perfomer hier war sicherlich Niklas, der das Kunststück fertigbrachte, drei Strafen in 6 Minuten zu kassieren (ja genau: unser Niklas 😊). Das kostete uns nicht nur unseren sichersten 7m-Schützen (Spoileralert: das sollte sich später noch rächen), sondern auch die Konzentration und jegliche Fäden im Spiel. Wir hielten zwar dagegen so gut es ging, aber das Momentum (jaja, Phrasenschwein, ich weiß) war jetzt auf Seiten der Gastgeber. Beim 22:22 in der 48. Minute war der Spielstand wieder ausgeglichen, und BW ging sogar mit zwei Toren in Führung. Wir konterten, unterstützt durch Zeitstrafen auf der anderen Seite, und glichen selbst wieder aus (24:24). Dann war wieder BW am Drücker, stellte auf 26:24 und wir kamen wieder zurück (26:26)! Und wieder der Führungstreffer für den Gegner, und nur noch ein paar Sekunden zu spielen. Wir sind im Angriff, ein Pfiff, Freiwurf! Dann noch ein Pfiff: Rote Karte gegen einen Spieler (der versucht hatte, die Ausführung des Freiwurfs zu verhindern – die letzten 30 Sekunden und so…), und 7m für uns! Die Chance zum Ausgleich… und die bange Frage, wer sich traut, den in so einer Situation zu werfen (zur Erinnerung: Niklas saß auf der Tribüne und hatte damit die Anzahl unserer Zuschauer um glatte 50% erhöht). Benny nahm sich ein Herz! Und der Keeper, der - ohne ihm hier zu nahe treten zu wollen – in der ganzen Partie noch nicht allzu viele Hände an die Würfe bekommen hatte, war in der richtigen Ecke und hielt den Sieg für BW fest!

Was kann man zu diesem Spiel noch sagen? Teilweise haben wir schön gespielt und gut gekämpft, teilweise haben wir uns (mal wieder) von Ereignissen aus dem Konzept bringen lassen, die für uns zwar unverständlich waren aber auf dem Niveau unseres Spiels und in Anbetracht unserer Spielklasse vermutlich einfach dazugehören. Wir sollten versuchen, bei so etwas kühlen Kopf zu bewahren (falls jemand jetzt gerade denkt: „Da redet der Richtige!“: Ja, ich sehe ein, dass das ganz klar auch und insbesondere für mich gilt), und weiter unser Konzept verfolgen. Wobei ich sagen muss, dass gerade das heutige Spiel für so manchen ein besonderes „Gschmäckle“ (bei Unklarheiten bitte googeln oder den Süddeutschen ihres Vertrauens fragen!) hatte, und wir uns unter diesen Umständen doch noch recht beachtlich am Riemen gerissen haben.

Gratulation jedenfalls an den Gegner zu zwei vermutlich wichtigen Punkten im Kampf um den Klassenerhalt. Für uns geht es nächste Woche am 14.03. zuhause gegen unsere Freunde und Tabellennachbarn von der SG Humboldt weiter. Achtung: Auch dieses Spiel wurde (diesmal im beiderseitigen Interesse 😊) verlegt und findet schon mittags um 12 Uhr In der Ajax-Arena statt!

Schöne Woche und bis dann,
Micha

KSV Ajax II vs Hermsdorf-Waidmannslust II 25:20 (12:10)

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Tabellenplatztausch nach Arbeitssieg

Am letzten Sonntag trafen sich die beiden Tabellennachbarn in der Ajax Arena zur Mittagszeit. Trotz der ungewohnten Anwurfzeit fanden sich viele Zuschauer ein und unterstützten die Mannen von Trainergespann Seeber/Schröder lautstark. Ein fettes Dankeschön für die Unterstützung von der Tribüne aus.

Da unser so wortgewandter Schreiberling der Spielberichte im fernen Asien weilte, habe ich dieses mal die ehrenvolle Aufgabe, das Spielgeschehen in Worte zu fassen.

Das Trainergespann stimmte uns in der Kabine auf den bevorstehenden Gegner ein. Hier wurde schon besprochen, dass die Mannschaft vom ehemaligen Ajax Trainer, Martin Ritt, eine offensive Deckung spielen würde. Es wurde darauf hingewiesen, die im Training einstudierten Auftakthandlungen bei offensiven Abwehren abzurufen. Naja Theorie und Praxis sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Wie oben schon erwähnt, weilte unser Alterspräsident im fernen Asien und so kam es, dass Schmiddi sein Saisondebüt in der „Zwoten“ feiern durfte. Er durfte auch sofort von Beginn an ran, was vielleicht daran lag, dass zum Mittag von unserem Schrödi die ein oder andere Tüte einer weit verbreiteten Fastfood Kette vernascht wurde. Vielen Dank Schmiddi für deine Unterstützung.

Narva III – KSV Ajax 22:24 (12:13)

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Legen… wait for it… dary!

Ein paar Zitate:
“…selten haben wir im Angriff derart versagt wie an diesem Samstag.“ (der Schreiberling, Spielbericht zum Hinspiel, 07.09.2019)
„Schlechter als am Samstag können wir nicht mehr spielen.“ (der Schreiberling, aao.)
„Erste Hälfte richtig gut, zweite Hälfte richtig unterhaltsam.“ (Spielbericht SG Narva III zum Hinspiel)

Man erinnere sich: Beim ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Stadtliga hatten wir uns reichlich ungeschickt angestellt und vollkommen unnötig verloren. Einerseits waren wir in der Abwehr sehr sicher gestanden, hatten aber andererseits im Abschluss vollkommen versagt. Und nachdem wir noch keinen Maßstab für unsere Leistung in dieser Liga besaßen, und auch die Stärke Narvas nicht einschätzen konnten waren wir uns nicht sicher, ob das jetzt nicht möglicherweise unser Los für den Rest der Saison sein sollte: zwar hinten gut arbeiten, aber dennoch an personell eher schwach besetzten Gegnern scheitern, weil wir Wände, Pfosten, Ballfangnetze (und gelegentlich gegnerische Torhüter) ausgiebig testen?

07.12.2019 KSV AJAX II – SG Rotation Prenzlauer Berg II 36:29 (16:14)

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Man kennt das ja: der Gegner kommt in die Halle, man denkt sich „Oh, sind die wirklich nur so wenige?“, und dann stehen da plötzlich doch ungefähr 25 Mann auf der anderen Seite. Diesmal lief es allerdings anders. Die SG Rotation Prenzlauer Berg II kam mit 7 Feldspielern plus Torwart zu uns, und dabei blieb es dann auch… vermutlich (auch) eine Folge der Spielverlegung. Vielleicht war es aber auch eine Art homöopathischer Ansatz: Man verdünne die eigene Mannschaft derart stark, dass man eigentlich nur noch als Sieger vom Platz gehen kann. Unsere Erste hatte das ja letztens im Pokal bereits vorgemacht.
Die Devise hieß trotz (oder gerade wegen) des stark dezimiert angetretenen Gegners „Nicht unterschätzen, 100% Einsatz von Anfang an!“. Das klappte eigentlich auch ganz gut. Zwar überließen wir Rolle den ersten Torerfolg, und bis zum 3:3 in der 5 Minute ging es einträchtig hin und her, bis wir die Zügel etwas anzogen und auf 9:4 wegziehen konnten. Und prompt hielt wieder der alte Schlendrian Einzug, wir verwarfen vorne und ließen dem Gegner in der Abwehr zu große Freiräume. Und die Qualität, solche Gelegenheiten zu nutzen, haben die Rotationer allemal. Sie setzten uns unter Druck und wir liessen uns zu Fehlern zwingen. Der Halbzeitstand war ein – gemessen an den personellen Bedingungen – enttäuschendes 16:14. Für die zweite Hälfte galt natürlich, Fehler an beiden Enden des Feldes zu vermeiden, aufmerksamer, weniger kopflos und insgesamt schneller und mannschaftsdienlicher zu spielen.
Das bekamen wir allerdings nur so leidlich hin. Wir setzten uns zwar etwas klarer ab (25:20) in der 40. Minute, aber so wirklich hohe Handballkunst sieht dann doch anders aus. Nun kam uns allerdings zugute, dass den tapfer kämpfenden Gegenspielern so langsam die kurze Bank zum Verhängnis wurde. Wir kamen zu Kontern oder konnten auch mal durch einen Wackler oder ein schnelles Abräumen einfache Tore machen. Das Endergebnis hätte durchaus auch höher ausfallen können (wir hatten auch schon mit 10 Toren geführt), aber irgendwann war bei uns dann auch die Spannung und Konzentration weg.
Was hat uns dieses Spiel gebracht?
Wir haben mal wieder gelernt, dass man keinen Gegner unterschätzen darf, unabhängig von Mannschaftsstärke oder Tabellenplatz.
Wir sind nicht (allzu sehr) nervös geworden, als Rotation unseren schönen 5-Tore-Vorsprung fast abgebissen hatte, das können wir uns auch für die Zukunft merken.
Die Raupe hatte einen Sahnetag und ist hinter Bierwart und Baggerfahrer jetzt der drittbeste Scorer unserer Mannschaft.
Dank an Dirk, der als Schiri eingesprungen war und das Spiel souverän pfiff, sowas wünscht man sich im Grunde jede Woche.
Dank an einen engagierten Gegner für ein intensives, aber nie unfaires Spiel.
Und danke an die Fans, die mal wieder ein Spiel in der Ajax-Arena zu einem echten Erlebnis gemacht haben! Es war ein echt schöner Auftakt in einen langen und erfolgreichen Heimspieltag!

01.12.2019 HSG Neukölln II - KSV Ajax II 25:30 (11:15)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

Erster Advent, mitten in der Nacht (ein Spielbeginn am Sonntag um 12 Uhr bedeutet für manchen, dass er gar nicht erst ins Bett gehen muss!), eine etwas kürzere Auswärtsreise ins beschauliche Neukölln stand an. Bei der dort ansässigen HSG wollten wir da weitermachen, wo wir gegen Kreuzberg aufgehört hatten. Und das gelang (wenn auch nur teilweise); ein Spiel mit Licht und Schatten.
Nach vier Minuten führten wir mit 0:3, hatten uns aber auch schon zwei gelbe Karten eingehandelt. Naja, wir spielen sowieso meistens zu brav, ein bisschen Bad-Boy-Attitüde kann da nicht schaden. Es kam aber nur noch eine gelbe Karte sowie eine Zeitstrafe für den Ober-Bad-Boy Max dazu… ok, vielleicht sind wir doch zu lieb. Trotzdem schafften wir es, die Kreise der meisten Neuköllner ausreichend zu stören, zumal die meiste Gefahr von nur einem einzigen Spieler ausging. Unterbanden wir dessen Aktionen rechtzeitig (oder war er aufgrund von Überlast vom Feld), dann passierte (fast) nichts mehr. Man muss zur Ehrenrettung der Gastgeber allerdings sagen, dass sie mit stark verringerter Mannschaftsstärke angetreten waren, und ihnen auf den meisten Positionen schlichtweg die Alternativen fehlten.
Zum Licht:
1. Wir gewannen ausnahmsweise mal sowohl die erste als auch die zweite Halbzeit.
2. Püppi, Olli und Raupe (der sich aus irgendeinem Grund für meinen Namensvetter hält), konnten die gute Form der Vorwochen bestätigen.
3. Die Trainer können auch Torwartwechsel.
4. Trotz eifriger (eigener) Gegenwehr gelang es unserem neuen Sportskameraden in der vorletzten Spielminute nicht, das Tor nach einigen elegant neben oder über das Tor geworfenen Bällen ein weiteres Mal zu verfehlen, und so ist auch die Kaltgetränkeversorgung der nächsten Trainingseinheiten gesichert!
Zum Schatten:
1. Auch unser Tor hat vier Ecken und zwei Seiten - das sollten wir uns entweder merken, oder wahlweise auf die Hände tätowieren lassen.
2. Wenn man bei einem Keeper dauernd in einer bestimmten Höhe trifft, dann spricht wenig dagegen, dieses Wurfbild zu ändern.
3. Und wenn man 10 Minuten vor Schluss mit 9 Toren führt, dann sollten wir eigentlich in der Lage sein, das mit mehr als 5 Toren Differenz nach Hause zu bringen.
Auf jeden Fall ein Spiel, das uns zwei Punkte und jede Menge isotonische Getränke eingebracht hat.

17.11.2019 HSG Kreuzberg II – KSV AJAX II 35:27 (17:11)

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Gefühlt spielt man in Berlin sowieso die Hälfte seiner Auswärtsspiele „Vor dem Schlesischen Tor“, also ging es auch diesmal wieder in die Flatow-Sporthalle. Die Hausherren waren (und sind) Tabellenführer und hatten in der Vorwoche auswärts Neukölln II mit 25 Toren (!) Differenz geschlagen. Wir waren also gewarnt. Und um es vorweg zu nehmen (was eigentlich eine unsinnige Aussage ist, das Ergebnis steht ja schon oben, vor diesem Spielbericht): Die Überraschung gelang uns nicht. Kreuzberg war einfach schneller, druckvoller und präziser, und ließ uns nie wirklich rankommen. Immer, wenn wir dachten, ein Mittel gegen die Spielzüge gefunden zu haben, wurden wir durch ein paar schnelle Konter oder ein gut durchgezogenes 1-gegen-1 wieder auf den Boden derTatsachen zurückgeholt.
Aber so ernüchternd das Ergebnis eigentlich aussieht: Wir haben ein gutes Spiel gemacht, uns gegen eine wirklich gute Abwehr Torchancen erarbeitet und endlich auch mal verwandelt! Den Rückstand von 7 Toren zur Halbzeit konnten wir (beinahe) bei diesem Wert halten, und in der zweiten Hälfte selber 17 Tore erzielen! Topscorer war dabei Püppi, der interessanterweise keines seiner 6 Tore von aussen machte! Und auch „Die Raupe“ konnte ein paar sehenswerte Würfe loslassen 😉. Auf jeden Fall ein Spiel, auf dem wir aufbauen konnten!

09.11.2019 KSV AJAX II – VfL Lichtenrade II 21:24 (8:10)

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Zu diesem Spiel lässt sich nicht viel sagen. Die Abwehr stand (wieder einmal) gut, im Angriff versagten uns (wieder einmal) die Nerven. Eine stadtligaerfahrene Mannschaft bei 24 Toren zu halten ist eine anständige Leistung, auch wenn wir durch beherzteres Eingreifen sicher den einen oder anderen Treffer weniger hätten kassieren können. Aber bei der Anzahl der herausgespielten Chancen nur 21 Tore zu werfen (mit Phasen von fast 10 Minuten ohne eigenen Torerfolg!), das ist einfach zu wenig… Egal, Mantel des Schweigens etc…. nächste Woche besser machen!

05.11.2019 SSG Humboldt – KSV AJAX II 18:28 (9:14)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

Den Frust über die Niederlage gegen HC Pankow noch in den Köpfen, ging es mitten in der Woche zum Mitaufsteiger SSG Humboldt. Unsere rückräumige Mitte war verwaist bzw. dramatisch geschwächt (oder sollte man „darmatisch“ sagen?) und Humboldt hatte mit den Kollegen Bartsch und Wehe noch immer zwei der erfolgreichsten Torschützen der abgelaufenen Saison in seinen Reihen. Nützte ihnen aber auch nichts: Dank Highspeed-Oli und einem überragenden 60%-Schröder (manch einer der SSG-Spieler wird auch jetzt noch schweißgebadet aufwachen und sich wünschen, nie wieder einen Konter laufen und abschließen zu müssen) in Kombination mit einer absolut soliden Mannschaftsleistung in Angriff und Abwehr machten wir schnell den Deckel drauf auf einen souveränen Sieg (die sonst so trefflich formulierende Feder der SSG konnte unter Angabe von „traumatischen Gründen“ nicht einmal einen Spielbericht verfassen), dann den Deckel von den Bierflaschen ab, und uns selber dann glücklich auf den Heimweg.
Anmerkung 1: Bislang musste ich ja immer die mangelnde Konstanz im Spiel meiner Mannschaft bemängeln, es folgte beispielsweise auf eine famose erste Halbzeit eine katastrophale Zweite. An diesem Tag hatte ich eine Kiste ausgelobt, falls die zweite Hälfte annähernd ebenso ausfallen würde wie die erste. Und was passiert? Man vergleiche hierzu Halbzeit- und Endstand… wenn es denn immer so einfach wäre!
Anmerkung 2: Auch wenn es sich nicht im Spielprotokoll wiederfindet, so hat doch unser Neuzugang Philipp den wahrscheinlich schnellsten Treffer unserer bisherigen Saison erzielt: Im Angriff eingewechselt, sofort an den Kreis durchgelaufen, Anspiel gefangen, Tor geworfen… ca. 5 Sekunden zwischen dem Verlassen der Bank und dem Torerfolg!
Anmerkung 3: Leider war Schröder (gemessen an der Quote gehaltener Bälle) leider nur der zweitbeste Keeper des Abends!

HC Pankow - KSV Ajax II 29:28 (10:17)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

Nein, ich hab mich nicht verschrieben. End- und Halbzeitstand sind genau richtig herum notiert… bäh!
Wer weiß, ohne Blick auf die Karte, wo die Panke fliesst? Wie manch einer es auszudrücken pflegt: kurz vor der Ostsee (sie mündet aber trotzdem in die Spree 😉). Und in der Grundschule im Panketal (Nord-Nord-Nord-Berlin) mussten wir am Sonntagabend antreten. So weit möchte man natürlich nicht fahren, ohne Punkte mitzunehmen. Gegner war der bis dato punktlose HC Pankow, ein Verein, der in allen seinen Mannschaften unangenehm zu bespielen ist, nie aufsteckt und immer für eine (je nach Vereinszugehörigkeit) unangenehme Überraschung gut ist. Also sprach der Trainer: lasst einen solchen Gegner am Besten gar nicht erst richtig ins Spiel kommen.
Da wir alle Anweisungen des Trainers immer durch ein kurzes Nicken bestätigen und dann jederzeit und immer vollkommen fehlerfrei umsetzen, war die erste Halbzeit ein Kinderspiel. Wir spielten schnell und sicher im Angriff und stabil in der Abwehr und der Gastgeber wusste an beiden Enden des Feldes oftmals überhaupt nicht, was ihn da überrollte. Folgerichtig der Halbzeitstand von 10:17.