2.Männer

Trainer
Steffen Seeber

Narva III – KSV Ajax 22:24 (12:13)

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Legen… wait for it… dary!

Ein paar Zitate:
“…selten haben wir im Angriff derart versagt wie an diesem Samstag.“ (der Schreiberling, Spielbericht zum Hinspiel, 07.09.2019)
„Schlechter als am Samstag können wir nicht mehr spielen.“ (der Schreiberling, aao.)
„Erste Hälfte richtig gut, zweite Hälfte richtig unterhaltsam.“ (Spielbericht SG Narva III zum Hinspiel)

Man erinnere sich: Beim ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Stadtliga hatten wir uns reichlich ungeschickt angestellt und vollkommen unnötig verloren. Einerseits waren wir in der Abwehr sehr sicher gestanden, hatten aber andererseits im Abschluss vollkommen versagt. Und nachdem wir noch keinen Maßstab für unsere Leistung in dieser Liga besaßen, und auch die Stärke Narvas nicht einschätzen konnten waren wir uns nicht sicher, ob das jetzt nicht möglicherweise unser Los für den Rest der Saison sein sollte: zwar hinten gut arbeiten, aber dennoch an personell eher schwach besetzten Gegnern scheitern, weil wir Wände, Pfosten, Ballfangnetze (und gelegentlich gegnerische Torhüter) ausgiebig testen?

07.12.2019 KSV AJAX II – SG Rotation Prenzlauer Berg II 36:29 (16:14)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

Man kennt das ja: der Gegner kommt in die Halle, man denkt sich „Oh, sind die wirklich nur so wenige?“, und dann stehen da plötzlich doch ungefähr 25 Mann auf der anderen Seite. Diesmal lief es allerdings anders. Die SG Rotation Prenzlauer Berg II kam mit 7 Feldspielern plus Torwart zu uns, und dabei blieb es dann auch… vermutlich (auch) eine Folge der Spielverlegung. Vielleicht war es aber auch eine Art homöopathischer Ansatz: Man verdünne die eigene Mannschaft derart stark, dass man eigentlich nur noch als Sieger vom Platz gehen kann. Unsere Erste hatte das ja letztens im Pokal bereits vorgemacht.
Die Devise hieß trotz (oder gerade wegen) des stark dezimiert angetretenen Gegners „Nicht unterschätzen, 100% Einsatz von Anfang an!“. Das klappte eigentlich auch ganz gut. Zwar überließen wir Rolle den ersten Torerfolg, und bis zum 3:3 in der 5 Minute ging es einträchtig hin und her, bis wir die Zügel etwas anzogen und auf 9:4 wegziehen konnten. Und prompt hielt wieder der alte Schlendrian Einzug, wir verwarfen vorne und ließen dem Gegner in der Abwehr zu große Freiräume. Und die Qualität, solche Gelegenheiten zu nutzen, haben die Rotationer allemal. Sie setzten uns unter Druck und wir liessen uns zu Fehlern zwingen. Der Halbzeitstand war ein – gemessen an den personellen Bedingungen – enttäuschendes 16:14. Für die zweite Hälfte galt natürlich, Fehler an beiden Enden des Feldes zu vermeiden, aufmerksamer, weniger kopflos und insgesamt schneller und mannschaftsdienlicher zu spielen.
Das bekamen wir allerdings nur so leidlich hin. Wir setzten uns zwar etwas klarer ab (25:20) in der 40. Minute, aber so wirklich hohe Handballkunst sieht dann doch anders aus. Nun kam uns allerdings zugute, dass den tapfer kämpfenden Gegenspielern so langsam die kurze Bank zum Verhängnis wurde. Wir kamen zu Kontern oder konnten auch mal durch einen Wackler oder ein schnelles Abräumen einfache Tore machen. Das Endergebnis hätte durchaus auch höher ausfallen können (wir hatten auch schon mit 10 Toren geführt), aber irgendwann war bei uns dann auch die Spannung und Konzentration weg.
Was hat uns dieses Spiel gebracht?
Wir haben mal wieder gelernt, dass man keinen Gegner unterschätzen darf, unabhängig von Mannschaftsstärke oder Tabellenplatz.
Wir sind nicht (allzu sehr) nervös geworden, als Rotation unseren schönen 5-Tore-Vorsprung fast abgebissen hatte, das können wir uns auch für die Zukunft merken.
Die Raupe hatte einen Sahnetag und ist hinter Bierwart und Baggerfahrer jetzt der drittbeste Scorer unserer Mannschaft.
Dank an Dirk, der als Schiri eingesprungen war und das Spiel souverän pfiff, sowas wünscht man sich im Grunde jede Woche.
Dank an einen engagierten Gegner für ein intensives, aber nie unfaires Spiel.
Und danke an die Fans, die mal wieder ein Spiel in der Ajax-Arena zu einem echten Erlebnis gemacht haben! Es war ein echt schöner Auftakt in einen langen und erfolgreichen Heimspieltag!

01.12.2019 HSG Neukölln II - KSV Ajax II 25:30 (11:15)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

Erster Advent, mitten in der Nacht (ein Spielbeginn am Sonntag um 12 Uhr bedeutet für manchen, dass er gar nicht erst ins Bett gehen muss!), eine etwas kürzere Auswärtsreise ins beschauliche Neukölln stand an. Bei der dort ansässigen HSG wollten wir da weitermachen, wo wir gegen Kreuzberg aufgehört hatten. Und das gelang (wenn auch nur teilweise); ein Spiel mit Licht und Schatten.
Nach vier Minuten führten wir mit 0:3, hatten uns aber auch schon zwei gelbe Karten eingehandelt. Naja, wir spielen sowieso meistens zu brav, ein bisschen Bad-Boy-Attitüde kann da nicht schaden. Es kam aber nur noch eine gelbe Karte sowie eine Zeitstrafe für den Ober-Bad-Boy Max dazu… ok, vielleicht sind wir doch zu lieb. Trotzdem schafften wir es, die Kreise der meisten Neuköllner ausreichend zu stören, zumal die meiste Gefahr von nur einem einzigen Spieler ausging. Unterbanden wir dessen Aktionen rechtzeitig (oder war er aufgrund von Überlast vom Feld), dann passierte (fast) nichts mehr. Man muss zur Ehrenrettung der Gastgeber allerdings sagen, dass sie mit stark verringerter Mannschaftsstärke angetreten waren, und ihnen auf den meisten Positionen schlichtweg die Alternativen fehlten.
Zum Licht:
1. Wir gewannen ausnahmsweise mal sowohl die erste als auch die zweite Halbzeit.
2. Püppi, Olli und Raupe (der sich aus irgendeinem Grund für meinen Namensvetter hält), konnten die gute Form der Vorwochen bestätigen.
3. Die Trainer können auch Torwartwechsel.
4. Trotz eifriger (eigener) Gegenwehr gelang es unserem neuen Sportskameraden in der vorletzten Spielminute nicht, das Tor nach einigen elegant neben oder über das Tor geworfenen Bällen ein weiteres Mal zu verfehlen, und so ist auch die Kaltgetränkeversorgung der nächsten Trainingseinheiten gesichert!
Zum Schatten:
1. Auch unser Tor hat vier Ecken und zwei Seiten - das sollten wir uns entweder merken, oder wahlweise auf die Hände tätowieren lassen.
2. Wenn man bei einem Keeper dauernd in einer bestimmten Höhe trifft, dann spricht wenig dagegen, dieses Wurfbild zu ändern.
3. Und wenn man 10 Minuten vor Schluss mit 9 Toren führt, dann sollten wir eigentlich in der Lage sein, das mit mehr als 5 Toren Differenz nach Hause zu bringen.
Auf jeden Fall ein Spiel, das uns zwei Punkte und jede Menge isotonische Getränke eingebracht hat.

17.11.2019 HSG Kreuzberg II – KSV AJAX II 35:27 (17:11)

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Gefühlt spielt man in Berlin sowieso die Hälfte seiner Auswärtsspiele „Vor dem Schlesischen Tor“, also ging es auch diesmal wieder in die Flatow-Sporthalle. Die Hausherren waren (und sind) Tabellenführer und hatten in der Vorwoche auswärts Neukölln II mit 25 Toren (!) Differenz geschlagen. Wir waren also gewarnt. Und um es vorweg zu nehmen (was eigentlich eine unsinnige Aussage ist, das Ergebnis steht ja schon oben, vor diesem Spielbericht): Die Überraschung gelang uns nicht. Kreuzberg war einfach schneller, druckvoller und präziser, und ließ uns nie wirklich rankommen. Immer, wenn wir dachten, ein Mittel gegen die Spielzüge gefunden zu haben, wurden wir durch ein paar schnelle Konter oder ein gut durchgezogenes 1-gegen-1 wieder auf den Boden derTatsachen zurückgeholt.
Aber so ernüchternd das Ergebnis eigentlich aussieht: Wir haben ein gutes Spiel gemacht, uns gegen eine wirklich gute Abwehr Torchancen erarbeitet und endlich auch mal verwandelt! Den Rückstand von 7 Toren zur Halbzeit konnten wir (beinahe) bei diesem Wert halten, und in der zweiten Hälfte selber 17 Tore erzielen! Topscorer war dabei Püppi, der interessanterweise keines seiner 6 Tore von aussen machte! Und auch „Die Raupe“ konnte ein paar sehenswerte Würfe loslassen 😉. Auf jeden Fall ein Spiel, auf dem wir aufbauen konnten!

09.11.2019 KSV AJAX II – VfL Lichtenrade II 21:24 (8:10)

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Zu diesem Spiel lässt sich nicht viel sagen. Die Abwehr stand (wieder einmal) gut, im Angriff versagten uns (wieder einmal) die Nerven. Eine stadtligaerfahrene Mannschaft bei 24 Toren zu halten ist eine anständige Leistung, auch wenn wir durch beherzteres Eingreifen sicher den einen oder anderen Treffer weniger hätten kassieren können. Aber bei der Anzahl der herausgespielten Chancen nur 21 Tore zu werfen (mit Phasen von fast 10 Minuten ohne eigenen Torerfolg!), das ist einfach zu wenig… Egal, Mantel des Schweigens etc…. nächste Woche besser machen!

05.11.2019 SSG Humboldt – KSV AJAX II 18:28 (9:14)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

Den Frust über die Niederlage gegen HC Pankow noch in den Köpfen, ging es mitten in der Woche zum Mitaufsteiger SSG Humboldt. Unsere rückräumige Mitte war verwaist bzw. dramatisch geschwächt (oder sollte man „darmatisch“ sagen?) und Humboldt hatte mit den Kollegen Bartsch und Wehe noch immer zwei der erfolgreichsten Torschützen der abgelaufenen Saison in seinen Reihen. Nützte ihnen aber auch nichts: Dank Highspeed-Oli und einem überragenden 60%-Schröder (manch einer der SSG-Spieler wird auch jetzt noch schweißgebadet aufwachen und sich wünschen, nie wieder einen Konter laufen und abschließen zu müssen) in Kombination mit einer absolut soliden Mannschaftsleistung in Angriff und Abwehr machten wir schnell den Deckel drauf auf einen souveränen Sieg (die sonst so trefflich formulierende Feder der SSG konnte unter Angabe von „traumatischen Gründen“ nicht einmal einen Spielbericht verfassen), dann den Deckel von den Bierflaschen ab, und uns selber dann glücklich auf den Heimweg.
Anmerkung 1: Bislang musste ich ja immer die mangelnde Konstanz im Spiel meiner Mannschaft bemängeln, es folgte beispielsweise auf eine famose erste Halbzeit eine katastrophale Zweite. An diesem Tag hatte ich eine Kiste ausgelobt, falls die zweite Hälfte annähernd ebenso ausfallen würde wie die erste. Und was passiert? Man vergleiche hierzu Halbzeit- und Endstand… wenn es denn immer so einfach wäre!
Anmerkung 2: Auch wenn es sich nicht im Spielprotokoll wiederfindet, so hat doch unser Neuzugang Philipp den wahrscheinlich schnellsten Treffer unserer bisherigen Saison erzielt: Im Angriff eingewechselt, sofort an den Kreis durchgelaufen, Anspiel gefangen, Tor geworfen… ca. 5 Sekunden zwischen dem Verlassen der Bank und dem Torerfolg!
Anmerkung 3: Leider war Schröder (gemessen an der Quote gehaltener Bälle) leider nur der zweitbeste Keeper des Abends!

HC Pankow - KSV Ajax II 29:28 (10:17)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

Nein, ich hab mich nicht verschrieben. End- und Halbzeitstand sind genau richtig herum notiert… bäh!
Wer weiß, ohne Blick auf die Karte, wo die Panke fliesst? Wie manch einer es auszudrücken pflegt: kurz vor der Ostsee (sie mündet aber trotzdem in die Spree 😉). Und in der Grundschule im Panketal (Nord-Nord-Nord-Berlin) mussten wir am Sonntagabend antreten. So weit möchte man natürlich nicht fahren, ohne Punkte mitzunehmen. Gegner war der bis dato punktlose HC Pankow, ein Verein, der in allen seinen Mannschaften unangenehm zu bespielen ist, nie aufsteckt und immer für eine (je nach Vereinszugehörigkeit) unangenehme Überraschung gut ist. Also sprach der Trainer: lasst einen solchen Gegner am Besten gar nicht erst richtig ins Spiel kommen.
Da wir alle Anweisungen des Trainers immer durch ein kurzes Nicken bestätigen und dann jederzeit und immer vollkommen fehlerfrei umsetzen, war die erste Halbzeit ein Kinderspiel. Wir spielten schnell und sicher im Angriff und stabil in der Abwehr und der Gastgeber wusste an beiden Enden des Feldes oftmals überhaupt nicht, was ihn da überrollte. Folgerichtig der Halbzeitstand von 10:17.

SG Hermsd.-Waidm.lust II - KSV Ajax II 22:20 (9:12)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

Hallo!
Im heutigen Spielbericht halte ich mich an die drei Regeln des Handballspiels:
1. Wir reden nicht über den Schiedsrichter
2. Wir reden nicht über den Schiedsrichter
3. Wir reden nicht über den Schiedsrichter

Also nun in medias res. Nach dem Debakel gegen Narva letzte Woche wollten wir es natürlich besser machen; wie gesagt, „schlechter“ stand leider nicht mehr zur Auswahl. Zu diesem Zwecke begab sicher der Ajax-Tross einmal quer durch die Stadt, um die Stadt, unter der Stadt hindurch ans ganz andere Ende zur SG Hermsd.-Waidm.lust II. Dort wollten wir zur (Ironie an) besten Anwurfzeit (Ironie aus) um 18.45 unserer ersten Mannschaft nacheifern, die gegen die erste Vertretung des Gastgebers am Samstag ihr Verbandsligaspiel souverän gewonnen hatte.
Nachdem uns der gegnerische Trainer vor dem Spiel noch um unsere volle Bank beneidet hatte, mussten wir feststellen, dass auch bei der Heimtruppe kein Platz mehr auf dem Spielberichtsbogen leer geblieben war. Totrennen würden wir den Gegner also schonmal nicht (ist auch ehrlich gesagt nicht wirklich unsere Spezialität). Zwar liessen wir am Anfang, wie es sich für Gäste gehört, den Hausherren den Vortritt. Ab der 8. Minute legten wir irgendeinen Schalter um – wer weiß, welcher und wo der ist, bitte melden – und machten ab da aus einem 4:1 ein 4:5. Wie schon im ersten Spiel standen wir von Anfang an ziemlich gut in der Abwehr, Schröder machte (mal wieder) einen unglaublich guten Job, und wenn man etwas bemängeln wollte, dann war es (mal wieder) die mangelhafte Chancenverwertung. Trotzdem nahmen wir den Kampf an, und führten zur Halbzeit 9:12.
In der zweiten Hälfte konnten wir zwar das erste Tor machen, ließen uns dann aber von den seltsamen Entscheidungen des… oh kuck mal da, ein Ablenkungsmanöver! Wie gesagt, wir verloren Contenance und Faden und Linie und Tape (glücklicherweise noch keine Körperteile) und fielen im Allgemeinen auseinander. In dieser Phase war Hermsdorf einfach abgebrühter und nutzte das, um unseren Vorsprung beharrlich Stück für Stück abzutragen. Und so herrschte in der 44. Minute zum ersten Mal Gleichstand (16:16). Wir konzentrierten uns viel zu wenig auf das Spiel, und fast ausschließlich auf den Mann in … oh, was ist das? Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? (ok, die Anspielung wird wieder kaum jemand verstehen). Jedenfalls machten wir vorne Fehler um Fehler. Und ohne die Leistung des gegnerischen Torwarts schmälern zu wollen, es gelang uns inzwischen souverän, jede seiner Bewegungen vorauszuahnen und ihn an allen möglichen Körperteilen zu treffen. Das konnten wir im Endeffekt nicht mehr kompensieren. Wir verloren das Spiel verdient mit 20:22 (sowie das Opferlamm Thomas aka „Trainer A“ mittels roter Karte wegen Meckern).
Irgendwie ist die Situation sehr seltsam: In der Abwehr stehen wir sicher und selbstbewusst, und sobald wir die Mittellinie überschreiten, scheinen wir alles über das Handballspielen verlernt zu haben. Das müssen wir dringend abstellen, sonst dürfte das eine trübe Saison werden.

Schöne Grüße,
Micha

P.S.: Es soll uns ja keiner mangelndes soziales Engagement vorwerfen: Im Publikum saßen einige Herren (aus Taktgefühl und mangels eines anderen Begriffs nennen wir sie mal „Fans“), denen wohl die Niederlage der ersten Mannschaft von Vortag schwerst aufs Gemüt geschlagen war. Wir freuen uns, dass sie sich bei unserem Spiel abreagieren konnten, und hoffen, dass sie wieder völlig gesundet sind. Der kleine Obulus für diese psychologische Glanzleistung unsererseits beträgt lediglich eine Kiste feinsten Biers, abzuliefern gerne beim Rückspiel. Bitteschön, gern geschehen!

KSV Ajax II – Narva III 15:19 (8:13)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

(Klugscheissermodus an)
Willkommen zum wöchentlichen Berliner Handballquiz! Die heutige Frage: Was ist heute meistens mit einem Gemisch aus Stickstoff (N) und Argon (AR) gefüllt, und „enthielt“ früher meistens ein Vakuum (VA)? Genau, eine Glühlampe! Und schon ist jedem klar, wen wir im ersten Saisonspiel (Stadtliga, yeah!) zu Gast hatten. Genau, die dritte Mannschaft der ehemalige Betriebssportgemeinschaft des Leuchtmittelherstellers NARVA. Das bedeutete ein (erweitertes) Derby gegen eine Truppe, mit der zumindest der Herr Chronist noch ein Langzeithühnchen zu rupfen hat!
(Klugscheissermodus aus).

Ein Gegner, der mit extrem dezimiertem Kader angereist war und daher Spieler auf vollkommen ungewohnten Positionen aufstellen musste, eine volle (in manchen Teilen vielleicht zu volle) Halle, und eine bis in die Haarspitzen motivierte Mannschaft… das perfekte Rezept, um sich so richtig zu blamieren! Und ja, wenn das unser Ziel war, dann muss man uns (jedenfalls im Angriff) alle nur möglichen Bestnoten geben.
Eigentlich muss man zum Spiel nicht viel sagen. Abwehr ok, 19 Tore in 60 Minuten zugelassen (davon nur 6(!) in der zweiten Hälfte, darunter zwei Konter und ein 7m), das kann man so stehen lassen. Aber selten haben wir im Angriff derart versagt wie an diesem Samstag. Und das gilt für jeden einzelnen von uns. Nur 15 Tore geworfen, dabei 5 Strafwürfe ausgelassen, weder eine erste noch zweite (oder dritte) Welle gelaufen, kein Zug zum Tor… und ja, das erste Training nach diesem Spiel begann mit einer wenig vergnüglichen Ansprache des Trainers. Breiten wir also den Mantel des Vergessens über diese grauenhafte Vorstellung.