männliche C-Jugend

Trainer
Carsten Blaß und Felix Ersel

mC
Di: 17.00 - 18.30 Archenhold-Gymnasium
Do: 17:00 - 18.30 Archenhold-Gymnasium

männliche E-Jugend

Trainer
Andy Cludass

Trainingszeiten - mE/wE/Minis
Mi: 17.00 – 18.30 Uhr Sporthalle Köpenzeile
Fr: 17.00 – 18.30 Uhr (mit wD) Sporthalle Köpenzeile

SG Hermsdorf Waidmannslust II – KSV Ajax 22:23 (8:14)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in mC-Jugend

Woran erkennt man, dass die mC Jugend des Köpenicker Sportvereins zum Auswärtsspiel kommt? Ganz einfach…. an den vielen Menschen mit den vielen Kuchentabletts!! Man hatte den Eindruck, wir sind zu einer gemütlichen Kaffeerunde quer durch die Hauptstadt gefahren ( einige sollen es auch außen rum versucht haben ). Schnell waren sich alle einig, dass man gefühlt schon Stunden ins beschauliche Frohnau unterwegs war und wären wir hinter der Halle auf den Zaun geklettert, hätten wir sicher auch die Ostsee gesehen ;)

Aber es half alles nichts… es musste ja irgendwie weitergehen. Also rein in die Halle. Die Eltern machten es sich schon mal im Gästeblock „ bequem „ und die Jungs zogen stolz die schönen neuen leuchtenden Klamotten über. Nach dem dann auch die letzten aufgeregten Schwatzliesen zur Ruhe kamen, konnte Schmiddi die Marschroute für den heutigen Tag ausgeben. Man wird es kaum glauben, wir wollten konzentriert und engagiert zu Werke gehen, den Gegner auf keinen Fall unterschätzen und natürlich die 2 Punkte mit nach Köpenick nehmen. Hörte sich auf jeden Fall gut an.
Nach einer ordentlichen Erwärmung und mit der Erkenntnis, dass ganz Berlin plötzlich in Blau spielt, ging dann endlich das Spiel los.
Wir gingen von Beginn an mit Tempo in die Partie und konnten somit den Gegner erstmal überrumpeln. Zwar dauerte es zwei Minuten, bis wir den ersten Treffer der Partie erzielen konnten, trafen aber in selbiger Minute durch zwei schnelle Konter erneut und setzten uns mit 3:0 ab. Die Jungs von Hermsdorf-Waidmannslust hatten im Angriff große Probleme mit unserer schnellen, kompakten Deckung auf den beiden Halbpositionen und auf der Mitte. Endlich konnten die Jungs ihre körperliche Überlegenheit auch mal in der Defensive nutzen und unseren Vorsprung auf 4 Tore erhöhen. Probleme hatten wir lediglich dann, wenn wir die Nr. 10 der Gastgeber unterschätzten. Leider häuften sich vorne wieder die Fehler bei den Anspielen an die Mitspieler und so mussten wir mit ansehen, wie Hermsdorf sich Stück für Stück wieder ran kämpfen konnte. Doch zum Glück berappelten wir uns wieder, wurden im Angriff zunehmend effektiver und souveräner und trafen immer wieder durch schnelle Tore über die erste Welle. Nach 16 Minuten hatten wir unseren 4-Tore Vorsprung wieder hergestellt und Waidmannslust fehlten zunehmend die Ideen im Angriff, was nicht zuletzt daran lag, dass unsere Abwehr inklusive Torhüter über die gesamte Partie sehr gut funktionierte. Zum Ende der 1.Halbzeit konnten wir noch zwei weitere Tore erzielen und gingen somit mit +6 in die Kabinenansprache. (8:14) Viel gab es nicht zu beanstanden in Halbzeit eins. Die Abwehr stand gut und im Angriff konnten wir immer wieder über die Mitte oder die Halbpositionen unsere Tore erzielen. Wir mussten lediglich unsere technischen Fehler minimieren und weiter konzentriert und mit 100% zu Werke gehen. Außerdem fehlte, wie auch schon die Spiele zuvor, oftmals der Blick für unsere Außenspieler. Auch das wollten wir in Halbzeit zwei besser machen. Und tatsächlich, die ersten beiden Tore auf unserer Seite konnten einmal über die linke Seite und einmal über die rechte Seite erzielt werden. Kurze Zeit später erzielte Philip per Konter das 10:17. Was dann passiert ist, ist ehrlich gesagt nur schwer zu beschreiben. Wir verlernten schlagartig das Handballspielen, ließen uns von den teilweise sehr kuriosen Entscheidungen des Schiedsrichters komplett aus dem Konzept bringen und Waidmannslust kämpfte sich Stück für Stück zurück in die Partie. Vorne fehlte es an Ruhe und Cleverness und in der Deckung bekamen wir die Nummer 6 überhaupt nicht in den Griff und so schmolz unser Vorsprung auf 3 Tore. (16:19) Es wurde Zeit für ein Timeout. Ich mahnte die Jungs, jetzt nicht den Kopf hängen zu lassen, schließlich waren wir immer noch mit drei Toren vorn. Wir mussten nur wieder Ruhe in den Angriff bringen und uns bei Pässen und Würfen wieder mehr konzentrieren. Das wir dazu in der Lage waren, konnten wir ja zumindest in den ersten 25 Minuten der Partie unter Beweis stellen. Die Jungs fingen sich wieder etwas und wir konnten über zwei wuchtige Tore von Yugeen und ein schönes 1:1 Tor von Hendrik den Vorsprung wieder auf 5 Tore erhöhen. Und wieder wurde es Zeit für eine Auszeit, diesmal auf Seiten der Gastgeber. Waidmannslust versuchte alles in den letzten 5 Minuten um noch etwas Zählbares mitzunehmen und wir unterstützen die Jungs dabei nach bestem Wissen und Gewissen. Anstatt unsere Angriffe ruhig auszuspielen, versuchten wir meist den Jahrhundertpass an den Kreis oder spielten Pässe nach außen, die entweder nicht fangbar waren oder nicht gefangen wurden obwohl sie fangbar waren. Zusätzlich wurde Yugeen noch, ohne überhaupt den Gegenspieler zu berühren, für zwei Minuten vom Platz gestellt. An dieser Stelle wurde dann von unserem Durcheinander auch dem Kampfgericht schwindelig. Auf die Frage, wann denn Yugeen denn wieder spielen könne, kam ein kurzes „ Jetzt „ da das Kampfgericht nicht mal mitbekommen hatte, dass es zwei Minuten gab. Es war also großes Rätselraten angesagt. Wir aber kombinierten messerscharf, dass 2 Minuten einfach nach 20 Sekunden noch nicht vorbei sein können und platzierten den Gladiator wieder auf die Bank. Ansonsten gab es nichts Schönes mehr, von dem man noch berichten könnte. Vorne gelang uns nichts, doch zum Glück hatte auch Hermsdorf noch eine kleine Schwächephase in der Offensive, sodass der direkte Freiwurf nach Abpfiff der Zeit nicht mehr für einen Punkt der Gastgeber reichte. (22:23).
Was hat uns am Ende unser schöner Sonntagsausflug gebracht? Kuchen? Cola? ( Danke Henrik´s Schwester und Steffi ) die Erkenntnis, dass uns einfach die Cleverness fehlt, solch eine Spiel nach Hause zu schaukeln? 2 graue Haare mehr auf Schmiddi´s Kopf? Wir wissen es nicht… Vielleicht wissen wir es ja am Sonntag nach unserem Heimspiel gegen Rudow…
Bis dahin
IGISHA!!!

Schmiddi & Raik